Fettgedrucktes ist bindend für Betreuer und Student. Nichtbeachtung
kann zur Wiederholung des Vortrags führen!
Zeitplan
(t-x bedeutet: spätestens x Wochen vor dem Vortragstermin)
t-4: Der Betreuer vereinbart mit dem Studenten und dem jeweiligen Professor
einen Termin und meldet den Vortrag bei Dr. Rainer Buchty
(buchty@ira.uka.de) an. Der Inhalt des
Vortrags wird zwischen Betreuer und Student abgesprochen.
t-3: Der Student legt die inhaltliche Gliederung des Vortrags vor und
bespricht sie mit dem Betreuer.
t-2: Die Anzahl der Folien und ein kurzes Konzept jeder Folie sind fertig.
t-1: Folien sind fertig, Probevortrag.
t=0: Vortrag
Folien
Auf der ersten Folie Titel, Name des Vortragenden und Datum.
Numerieren Sie die Folien.
Es ist gleichgültig, ob die Folien handgeschrieben oder gedruckt sind.
Hauptsache sie sind gut leserlich.
Pro Folie 2 bis 3 Minuten Redezeit einkalkulieren.
Maximal 7 Zeilen pro Folie.
Schriftgröße: 16 - 18 Punkt.
Verwenden Sie Stichworte statt ganzer Sätze.
Folien sollen nicht das wiedergeben, was Sie ohnehin sagen. Eine Folie,
die ein Schaubild ohne Text zeigt, ist oft weniger verwirrend als eine
überladene.
Falls Sie Farben verwenden, setzen Sie diese mit System ein.
Weitere Medien wie Tafel etc. können gegebenenfalls verwendet werden.
Vortragsstil
Der Vortrag einer Studienarbeit dauert 20 Minuten, der einer Diplomarbeit
30 Minuten. Eine gute Zeitplanung hierfür gehört zu den Lernzielen.
Nach dem Vortrag muß mit 15-minütiger Diskussion gerechnet werden.
Achten Sie auf eine saubere Gliederung, beispielsweise
Einleitung und Motivation
Problem und konkrete Aufgabenstellung
Stand der Technik
Eigener Lösungsansatz
Ergebnisse
Zusammenfassung
Beschränken Sie sich auf Kernpunkte.
Bilden Sie einfache kurze Sätze.
Vermeiden Sie Fachausdrücke, Abkürzungen und überflüssige Anglizismen
Vorträge sollen frei gehalten werden, also nicht vorgelesen.
Verzichten Sie auf formale Darstellung und Details. Verwenden Sie lieber
Beispiele.
Kernsätze am Schluß noch einmal zusammenfassen (keine Angst vor Wiederholungen!)
Sagen Sie zu einer Folie mehr als auf ihr zu lesen ist! Worauf sie mündlich
nicht eingehen, hat auch schriftlich nichts auf einer Folie verloren.
Tips und Tricks
Der Vortrag ist keine Prüfung! Versuchen Sie nicht all Ihr Wissen unter
Beweis zu stellen. Folgende Fragen will der Zuhörer beantwortet haben:
Warum wurde die Aufgabe gestellt?
Was war Ihre Aufgabe?
Was waren die Randbedingungen?
Wie haben Sie die Aufgabe gelöst?
Weshalb haben sie die Aufgabe so gelöst?
Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
Um die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich zu lenken, kann man den Vortrag
mit einem Comic, einer Anekdote einem Gegenstand, Foto etc. einleiten.
Achten Sie darauf, dabei nicht unseriös zu wirken.
Überlegen Sie Sich immer einen Überleitungssatz von einer Folie zur nächsten.
Überlegen Sie Sich einen Schlusssatz, z.B. "Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit
und stehe Ihne für Fragen zur Verfügung".
Wenn Sie etwas auf der Folie zeigen müssen, verwenden Sie einen Zeigestock oder Laserpointer
und zeigen Sie an die Projektionswand. Bei Vortrag mit Folien gilt: Nicht am Projektor zeigen!
Sie halten den Vortrag für Ihre Kommilitonen und nicht nur für Ihren Betreuer
und den Professor. Belohnen Sie auch die Studenten mit Blickkontakt. Sprechen
Sie auf keinen Fall gegen die Projektionswand.
Es stört niemanden, wenn man seine Stichworte oder Kopien der Folien in
der Hand hat um ab und zu darauf zu schauen.
Halten Sie schon vorher einen Probevortrag vor einem Kommilitonen oder
einem Freund. Es erleichtert die Zeitabschätzung.
Einen Leitfaden
für Studien- und Diplomarbeiten gibt es in unserem Handapparat.